Römische Münzen
Die römischen
Münznominale und ihre Verhältnisse
zueinander |

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Aureus
Gold, ca 8 g = 25 DenareDer Aureus ist
eine römische Goldmünze, die einen sehr
hohen Wert hatte und über die gesamte
römisch beeinflusste Welt verbreitet war.
Sie existierte bereits seit Sulla, wurde
seit Julius Caesar häufig ausgeprägt.
Die Aurei wurden im Rahmen der allgemein
fortschreitenden Münzverschlechterung
später im Gewicht verringert und im
Goldanteil verschlechtert.
Im Rahmen der Münzreform des Kaisers
Konstantin I. wurden sie schließlich ab
309 durch den Solidus ersetzt.
Abbildung
links:
Aureus des Augustus, um 8 v. Chr.
Vorderseite: Portraitkopf des Augustus
mit Lorbeerkranz
Rückseite: Gaius Caesar, der Enkelsohn
des Augustus reitend mit Speer und Schild,
dahinter Legionsadler zwischen zwei
Standarten.
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Denar
Silber, ca. 4 g = 2 Quinare
Der Denar, lateinisch
Denarius, war von ca. 200 v. Chr. bis in
das 3. nachchristliche Jahrhundert die
Hauptsilbermünze Roms.
Denare sind regelmäßig mit dem Porträt
des Münzherrn und der abgekürzten
Titulatur versehen, die eine ziemlich
genaue Datierung der Münze und damit oft
auch der archäologischen Fundumstände
erlauben.
Abbildung links:
Denarius des Caracalla, ca. 210 - 213
Vorderseite: Portraitkopf des Antoninus
Pius
Rückseite: Indulgentia, Personifikation
der Gnade und Nachsicht
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Quinar
Silber, ca. 1,5 = 2 SesterzenDer Quinar,
lateinisch Quinarius, war eine römische
Münze, die um 200 v. Chr. parallel zum
Denar eingeführt wurde. Der Wert eines
Silberquinars betrug 1/2 Denar. Der
Silberquinar wurde ausschließlich in Rom
geprägt und diente wohl hauptsächlich
als Münzgeschenk der Kaiser an das Volk.
Abbildung
links:
Quinar der römischen Republik, nach 211
v. Chr.
Vorderseite: Behelmtes Haupt der Roma
Rückseite: Reitende Dioskuren
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Sesterz
Messing, ca. 25 g = 2 DupondienDer Sesterz,
lateinisch Sestertius, war Münze und
Hauptrecheneinheit in der römischen
Republik und Kaiserzeit.
Er wurde erstmals im 3 Jhd. v. Chr. in
der römischen Republik geprägt und war
zunächst aus Silber.
Mit der Münzreform unter Augustus nahm
der Sesterz seine endgültige Form an und
bestand von da an aus einer Messing
ähnlichen Kupfer-Zink-Legierung.
Abbildung
links:
Sesterz des Hadrian, zwischen 119 und 138
Vorderseite: Portraitbüste des Hadrian
mit Lorbeerkranz
Rückseite: Neptun mit einem Dreizack
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Dupondius
Messing, ca. 13 g = 2 AsseDer Dupondius war
eine römische Münze im Wert von zwei
Assen.
Marcus Antonius versah die Münze
erstmals mit einem Wertzeichen, indem er
auf die Rückseite ein B schlagen ließ.
So konnte man sie besser von den etwa
gleich großen Assen unterscheiden.
In der frühen Kaiserzeit wurde als
Unterscheidungsmerkmal das Münzmaterial
gewählt. Während Quadrans und As in
einer stark kupferhaltigen Bronze
geschlagen wurden, waren die
Ausführungen der Dupondien und Sesterze
in Messing gehalten.
Abbildung
links:
Dupondius des Nero, um 66
Vorderseite: Portraitkopf des Nero mit
Lorbeerkranz
Rückseite: Victoria mit Palmzweig und
Kranz
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As
Kupfer, ca. 11 g = 2 SemissesDer As war das
Grundnominal der römischen Währung.
Als Münzmetall wurden im Laufe der Zeit
verschiedene Kupferlegierungen verwendet.
Unter Augustus nahm die Münze ihre in
der Kaiserzeit gängige Form und Größe
an.
Der Wert der Münze blieb während des 1.
und 2. Jahrhunderts n. Chr. recht stabil.
Wie die meisten Münzen der römischen
Kaiserzeit wurde auch sie Opfer der
galoppierenden Inflation und verschwand
Mitte des 3. Jahrhunderts von der
Bildfläche.
Abbildung
links:
As des Titus, ca. 77/78
Vorderseite: Portraitkopf des Titus mit
Lorbeerkranz
Rückseite: Spes, die Personifikation der
Hoffnung
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Semis
Messing, ca. 5,5 g = 2 QuadrantesAls römische
Kupfermünze entspricht er einem halben
As.
Die Prägung wurde schon im 1.
Jahrhundert u. Z. eingestellt.
Abbildung
links:
Semis des Titus, ca. 80/81
Vorderseite: Portraitkopf des Titus mit
Lorbeerkranz
Rückseite: Verschleierte Jüdin den Kopf
auf die Hand gestützt.
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Quadrans
Kupfer, ca. 2,8 g Der Quadrans war
eine römische Münze, die ein Viertel
eines As darstellt und seit der späten
Republik das kleinste Nominal des
römischen Geldsystems war.
Das Revers der Münzen wurde mit "S C"
für Senatus Consulto
gekennzeichnet, was übersetzt soviel
bedeutet wie "Auf Beschluss des
Senats".
Abbildung
links:
Quadrans des Claudius, um 42
Vorderseite: Modius (Getreidescheffel)
ein Holzgefäß, das als Attribut der
Göttinnen Annona und Ceres erscheint.
Rückseite: SC
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Denarius des Caesar 
3.00 |
Denarius des Augustus

3.00 |
Aureus des Claudius

3.00 |
Dupondius des Nero

3.00 |
Denarius des Vespasian

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Denarius des Titus

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Aureus des Domitian

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Dupondius des Hadrian

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Denarius des Hadrian

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As des Antoninus Pius

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